Berliner Wasserbetriebe und Wasserverband Strausberg-Erkner
Vor 50 Jahren, am 29. April 1976, ging das Klärwerk Münchehofe in Betrieb. Es wurde für das Abwasser von rund 300.000 Menschen gebaut und ist damit im Bundesmaßstab ein Großklärwerk. Unter den sechs Berliner Kläranlagen ist das Werk vor der östlichen Stadtgrenze das zweitkleinste, östlichste und immer wieder auch innovativste.
Die Kläranlage Münchehofe liegt im Verbandsgebiet des WSE und seit der Gründung des Verbandes 1991 gibt es eine Zusammenarbeit beider Wasserver- und -entsorger. Für den WSE haben insbesondere der massive Zuzug ins Berliner Umland, Gewerbeansiedlungen und klimatische Veränderungen zu einer Ausprägung von Abwasser-Spitzen geführt, die die Ablaufwerte der Kläranlage beeinträchtigen können. Aus diesem Grund hat der WSE zur Sicherung einer zukunftsfähigen Entsorgung seines Schmutzwassers in den Bau eines Regionalspitzenausgleichsbehälters in Münchehofe investiert. Der 10.000 Kubikmeter fassende Behälter soll Ende 2026 fertiggestellt werden.
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